Zackii Accessibility Check Gilt seit dem 28. Juni 2025 · BFSG
Deine Website muss barrierefrei sein.
Finde in zwei Minuten heraus, wo sie es nicht ist — mit dem betroffenen Element, im Klartext, direkt in deinem WordPress-Backend.
Neun Prüfungen · unbegrenzt viele Seiten · gratis
Es sind fast immer dieselben vier Dinge
Abgemahnt werden selten schwierige Fälle. Beanstandet werden Grundlagen — und die lassen sich messen.
Bilder ohne Text
Ein Screenreader liest dann den Dateinamen vor. Bei 200 Produktbildern ist die Seite leer.
Zu blasse Schrift
Hellgrau auf Weiß ist für viele nicht lesbar. Der Mindestwert ist gerechnet, nicht Geschmack.
Formulare ohne Beschriftung
Wer nicht sieht, welches Feld dran ist, bricht die Bestellung ab. Ein Platzhalter reicht nicht.
Fehlende Erklärung
Pflichtseite wie das Impressum — und von außen prüfbar, ohne eine Zeile Code anzusehen.
Seit Ende 2025 prüfen spezialisierte Kanzleien Websites gezielt auf diese Punkte. Sie beziffern einen Abmahnfall auf 3.500 bis 20.000 Euro; das Gesetz selbst sieht Bußgelder bis 100.000 Euro vor.
Die neun Prüfungen
Jeweils mit dem betroffenen Element und dem WCAG-Kriterium.
| Prüfung | WCAG |
|---|---|
| Bilder ohne Alternativtext | 1.1.1 |
| Formularfelder ohne Beschriftung | 1.3.1 |
| Überschriftenstruktur | 1.3.1 |
| Zu schwacher Kontrast | 1.4.3 |
| Seitentitel fehlt | 2.4.2 |
| Links ohne erkennbaren Namen | 2.4.4 |
| Sprache der Seite nicht angegeben | 3.1.1 |
| Schaltflächen ohne erkennbaren Namen | 4.1.2 |
| Barrierefreiheitserklärung fehlt | Pflichtangabe |
Was bewusst nicht gemeldet wird: ein leeres
alt="" (die richtige Auszeichnung für dekorative
Bilder), mehrere h1 auf einer Seite (in HTML5 erlaubt)
und Linktexte wie „hier klicken" (im Zusammenhang oft eindeutig).
Ein Werkzeug, das Lärm produziert, wird deinstalliert — und dann
hilft es niemandem.
Die Erklärung schreibt sich fast von selbst
Die Barrierefreiheitserklärung muss die bekannten Mängel benennen. Genau daran scheitern die meisten: Man kennt sie ja nicht.
Das Plugin kennt sie — aus der Prüfung. Es setzt sie in einen fertigen Entwurf ein, den du liest, ergänzt und selbst veröffentlichst.
Automatisch online gestellt wird nichts. Eine Rechtserklärung, die eine Maschine ungelesen veröffentlicht, wäre grob fahrlässig.
Aus dem erzeugten Entwurf
Nicht barrierefreie Inhalte
- Bilder ohne Alternativtext — 3 betroffene Stellen (WCAG 1.1.1)
- Zu schwacher Kontrast — 2 betroffene Stellen (WCAG 1.4.3)
- Seitentitel fehlt — 1 betroffene Stelle (WCAG 2.4.2)
So läuft es ab
1 · Prüfen
Ein Klick im Backend. Das Plugin ruft deine Seiten so ab, wie ein Besucher sie sieht — samt Navigation, Schaltflächen und Fußzeile, nicht nur den Beitragsinhalt.
2 · Kontraste messen
Farbwerte stehen nicht im HTML, sie entstehen erst im Browser. Deshalb misst dieser Schritt im Browser und rechnet die tatsächlichen Werte aus — kein Schätzen.
3 · Erklärung erzeugen
Der Entwurf entsteht aus den Befunden. Du liest ihn, ergänzt was fehlt und veröffentlichst ihn selbst.
Kein Overlay
Viele Anbieter blenden eine Schaltfläche ein, über die Besucher Schrift und Farben umstellen können. Das ändert die Anzeige — nicht den Code. Die Barrieren bleiben.
1 Mio. $
Strafe der US-Handelsaufsicht FTC gegen einen großen Overlay-Anbieter, 2025, wegen irreführender Versprechen.
25 %
aller US-Barrierefreiheitsklagen 2024 richteten sich gegen Websites, auf denen ein Overlay installiert war. Anwälte suchen gezielt danach.
Ein Overlay ist damit eher ein Erkennungszeichen als ein Schutz. Dieses Plugin sucht stattdessen die tatsächlichen Stellen in deinem HTML — und sagt dir, wo sie sind.
Preise
Gratis
0 €
- Alle neun Prüfungen, unbegrenzt viele Seiten
- Anleitung zum Beheben im Klartext
- Entwurf der Barrierefreiheitserklärung
- Im offiziellen WordPress-Verzeichnis
Der Scanner wird nicht gedeckelt. Ein halber Befund nützt niemandem.
Pro — in Vorbereitung
bald
- Beheben, wo es sauber automatisch geht
- Wöchentliche Überwachung, Mail bei neuen Verstößen
- Datiertes Protokoll als Nachweis
- Agenturlizenz für mehrere Websites
Noch nicht erhältlich. Hier steht der Preis, sobald es so weit ist.
Häufige Fragen
Macht das Plugin meine Website rechtssicher?
Nein, und niemand sollte das versprechen. Keine automatische Prüfung kann alle WCAG-Kriterien abdecken — ob ein Alternativtext inhaltlich sinnvoll ist oder eine Seite verständlich aufgebaut wurde, kann nur ein Mensch beurteilen. Das Plugin findet und benennt die häufigsten technischen Verstöße.
Warum wird alt="" nicht bemängelt?
Weil es richtig ist. Ein leeres alt-Attribut ist die vorgeschriebene Auszeichnung für rein dekorative Bilder — Screenreader überspringen sie dann sauber. Nur ein fehlendes alt-Attribut ist ein Verstoß.
Gilt das BFSG auch für mich?
Das Gesetz nimmt Kleinstunternehmen aus, die weniger als zehn Personen beschäftigen und höchstens zwei Millionen Euro Jahresumsatz haben. Ob du darunter fällst, ist eine Rechtsfrage — die beantwortet ein Anwalt, nicht ein Plugin.
Werden Daten an Dritte übertragen?
Nein. Die Prüfung läuft vollständig auf deinem eigenen Server. Es gibt kein Konto, keine Programmierschnittstelle und keinen externen Dienst.
Funktioniert es mit meinem Theme?
Geprüft wird die fertig ausgelieferte Seite, so wie ein Besucher sie sieht — nicht nur der Beitragsinhalt. Damit werden auch Navigation, Schaltflächen und Fußzeile erfasst, unabhängig vom Theme.
Voraussetzungen
| WordPress | ab 6.0 |
|---|---|
| PHP | ab 7.4 |
| Lizenz | GPLv2 oder später |
| Datenübertragung | keine — alles bleibt auf deinem Server |
Herunterladen
Das Plugin erscheint im offiziellen WordPress-Verzeichnis. Sobald es dort freigegeben ist, steht hier der Link — und du kannst es direkt aus deinem Backend installieren.
Es wird kein Konto nötig sein, um die Gratis-Version zu laden.